Archiv für Oktober 2009

10. Treffen der Regionalen SharePoint User Group Metropolregion Nürnberg

29 Oktober 2009

Gestern Abend hat das 10. SharePoint User Group Treffen stattgefunden. Die Firma Impuls aus Nürnberg hat uns zu sich in die Firma eingeladen.

Mittlerweile ist es schon ca. 1 Jahr seit dem ersten Treffen der User Group vergangen. Die Community hat mittlerweile eigene Dynamik entwickelt. Man freut sich immer wieder nach 6 Wochen mit bekannten Personen aber auch mit “Neulingen” zu sprechen. Gegenseitig den Fortschritt und Veränderungen zu beobachten.

Für das Treffen wurden zwei sehr gefragte Themen ausgesucht:

Ein paar Impressionen aus dem Treffen:

 

 

 

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Workflows in SharePoint 2010

28 Oktober 2009

Spirit Link Technology beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema Workflows. Deswegen war es für mich sehr interessant, was passiert diesem Umfeld durch SharePoint 2010.

Noch vor ein paar Monaten kam die Information über das Projekt Dublin und über den totalen Umbau der Workflow Foundation. Das Projekt befindet sich nach wie vor in Beta-Stadium. Anscheinend noch nicht weit genug, um SharePoint 2010 darauf zu stützen.

Letztendlich haben wir bei der Workflow Foundation jetzt keine Revolution sondern nur eine Evolution. Ein paar Neuerungen kommen auf uns zu:

  • InfoPath Formulare können leicht als Eingabemasken für den Start und für die Aufgaben (Tasks) verwendet werden. Das erhöht die Akzeptanz erheblich, da man auf einmal auch Benutzerfreundliche Formulare mit dynamischen Feldern und Drop-Downs bauen kann. In allen Schulungen, die ich zu diesem Thema durchgeführt habe, was es #1 auf der Wunschliste.
  • Reusable workflows – also Workflows, die nicht nur an einem Content Type oder Liste gehängt werden müssen, sondern ganz allgemein nutzbar und anpassbar sind.
  • Content type workflows – jetzt können auch deklarative Workflows (xml) an einen Content Type angehängt werden.
  • Workflows on document sets – sehr interessant! Documents Sets fassen mehre Dokumenten-Bibliotheken zusammen. Auch an diese virtuelle Struktur können Workflows angehängt werden. Das lassen sich sehr gut Szenarien ich Richtung Semantik Hub etc. entwickeln.
  • Site workflows – also Workflows, die die mehr an eine Liste oder Content Type angehängt werden müssen.
  • Die deklarative Workflows aus SharePoint Designer, Visio oder Nintex können auch in Visual Studio geladen werden. Wow! Endlich richtiges Debugging!

Damit hat sich das Spektrum an Szenarien erheblich erweitert. Das Rapid Prototyping wird jetzt 100% unterstützt, da ich die nicht perfekten Workflows nach der Prototype-Phase ganz normal in Visual Studio bearbeiten kann, um es am Ende auch in einer Solution (WSP) zu verpacken. Eben – Development Continuum:

 

Auch Nintex musste auf diese neue Herausforderung reagieren. Durch Mike Fitzmaurice hat Nintex einen Ex-Microsoft-SharePoint Manager im Boat.

Den Mike habe ich persönlich auf der TechEd 2008 in Barcelona kennengelernt. Wir waren zusammen in dem Local Zoologics in der Carrer de Casanova 30 in Barcelona essen. Ich erwähne den Namen, da man es unbedingt am Abend besuchen sollte. Eine Reservierung ist notwendig. Es ist ein Erlebnis an sich! Mike ist auch privat eine sehr interessante und entspannte Person, die gerne das Leben nach dem Motto “carpe diem” wahrnimmt.

Mit seiner Energie hat er entsprechend die Vorteile von Nintex Workflow 2010 in Las Vegas vorgestellt:

  • Embedded graphical design
  • Versioning
  • Loops, State Machines, Collection handling, complex logic
  • Long-term logging
  • Cross-list/site/collection/app/farm logging, analysis
  • Convert to Visual Studio – including ASP.NET forms
  • Activities for deep integration with
  • Protocols (SOAP, REST, WebDAV, ADO.NET, LDAP, etc.)
  • Platform features (Exchange , OCS, AD, etc.)
  • SharePoint Server service applications
  • Straightforward deployment, management
  • Investments in ASP.NET and InfoPath UI

Ich warte auf die erste Beta-Version, um die wirklichen Vorteile praktisch zu testen!

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SharePoint 2010, Visual Studio 2010 – starten mit der Entwicklung – HowTo

28 Oktober 2009

Im Blog vom Daniel (Wessels) habe ich eine Reihe von Links mit White Papers für SharePoint 2010 entdeckt. Ich musste richtig stauen, da Microsoft die gesamten Hands-On Labs Unterlagen ebenfalls für alle zur Verfügung gestellt hat!

Es sind 10 Kapiteln, angefangen mit WebParts (inkl. Linq für SharePoint), Content Types und Listendefiniftionen, Event Receivern, Client Object Model, Business Connectivity Services (mit Integration in Office Produkte. z.B. Outlook – sehr cool!), Silverlight, Sandbox Prinzip, Ribbon bis auf Workflows mit SahrePoint Deisgner, Visio und Visual Studio.

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=c010fc68-b47f-4db6-b8a8-ad4ba33a35c5

Bei den Fields und Content Types hat sich nichts geändert. Leider haben wir nach wie vor doppelte Definition der Felder als Fields und dann noch in der schema.xml für die Liste. Es sind nachwievor keine Referenzen möglich.

Events Receiver: gleich vom Prinzip, es sind aber neue Events hinzugekommen.

Sehr interessant ist Client Object Model. Anstatt mit WebServices zu arbeiten, ist es möglich eine fertige Abstraktion als Client OM zu nehmen du fast identisch, wie auf dem Server zu arbeiten. Dafür möchte ich mir in der nächsten Wochen Zeit nehmen.

Es ist endlich möglich ebenfalls die deklarativen Workflows (wie im SharePoint Designer und Nintex) auch an ein Content Type anstatt an einer Liste anzuhängen! Damit ist die Wiederverwendung wie auch zentrale Steuerung möglich. Darüber habe ich ebenfalls vor ein paar Monaten mit Dan Parker gesprochen. Nintex wird selbstverständlich es ebenfalls in der Version 2010 nutzen.

 

 

Das Sandbox-Verfahren und die Möglichkeit SharePoint 2010 ebenfalls auf Windows 7 zu installieren, eröffnet neue Möglichkeiten für Application Lifecycle Management (ALM).

Das einzige Problem… die Zeit um es alles auszuprobieren…

und noch ein eLearning zum Thema für den schnellen Einstieg in die neuen Möglichkeiten:

http://www.microsoft.com/learning/_silverlight/learningsnacks/SP10/snack01/Default.html

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Insights: Performance Point Services & Co – SharePoint 2010

27 Oktober 2009

Die Informationen über den Nachfolger von Performance Point Server sind auch nach der Las Vegas Konferenz sehr spärlich.

Ich habe im Netz ein paar Dokumente gefunden:

http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee661741(office.14).aspx

 

Zitat:

New features and enhancements

  • The following is an overview of features and enhancements to PerformancePoint Services in Microsoft SharePoint Server 2010.

 

  • With PerformancePoint Services, functioning as a service in SharePoint Server, dashboards and dashboard items are stored and secured within SharePoint lists and libraries, providing you with a single security and repository framework. The new architecture also takes advantage of SharePoint Server scalability, collaboration, backup and recovery, and disaster recovery capabilities. You also can include and link PerformancePoint Services Web Parts with other SharePoint Server Web Parts on the same page. The new architecture also streamlines security models that simplify access to report data.

 

  • The Decomposition Tree is a new visualization report type available in PerformancePoint Services. You can use it to quickly and visually break down higher-level data values from a multi-dimensional data set to understand the driving forces behind those values. The Decomposition Tree is available in scorecards and analytic reports and ultimately in dashboards.

 

  • You can access more detailed business information with improved scorecards. Scorecards have been enhanced to make it easy for you to drill down and quickly access more detailed information. PerformancePoint scorecards also offer more flexible layout options, dynamic hierarchies, and calculated KPI features. Using this enhanced functionality, you can now create custom metrics that use multiple data sources. You can also sort, filter, and view variances between actual and target values to help you identify concerns or risks.

 

  • Better Time Intelligence filtering capabilities that you can use to create and use dynamic time filters that are always up to date. Other improved filters improve the ability for dashboard users to quickly focus in on information that is most relevant.

 

  • Ability to include and link PerformancePoint Services Web Parts together with other PerformancePoint Services Web parts on the same page.

 

  • Easier to author and publish dashboard items by using Dashboard Designer.

 

  • SQL Server Analysis Services 2008 support.

 

  • Increased support for accessibility compliance in individual reports and scorecards.

 

  • The KPI Details report is a new report type that displays contextually relevant information about KPIs, metrics, rows, columns, and cells within a scorecard. The KPI Details report works as a Web part that links to a scorecard or individual KPI to show relevant metadata to the end user in SharePoint Server. This Web part can be added to PerformancePoint dashboards or any SharePoint Server page.

 

  • Create analytics reports to better understand underlying business forces behind the results. Analytic reports have been enhanced to support value filtering, new chart types, and server-based conditional formatting.

Retired features

PerformancePoint Services no longer supports Trend Charts, PivotTable reports, PivotChart reports, ODBC data sources, Analysis Services 2000, and 32-bit server architecture.

SharePoint Insights

Eine sehr gute Übersicht über die Komponenten und eine Art Entscheidungsmatrix für den Einsatz von:

  • Visio Services
  • Excel Services
  • PowerPivot aka Gemini
  • PerformancePoint Services
  • Report Builder
  • Reporting Services
  • SQL Server Reporting Services
  • SQL Server Integration Services
  • SQL Server Analysis Services

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=167170

 

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Workshops mit TabletPC und InkSeine

23 Oktober 2009

Sie sind in einem Workshop und wollen nicht eine fertige Grafik als PowerPoint Folie präsentieren, sondern diese live zeichnen. Natürlich können Sie einfach ein Whiteboard oder Flip-Chart dafür wunderbar benutzen. Komplizierter wird es, wenn man später das Abbild den Teilnehmer zur Verfügung stellen möchte. Eine gute Fotokamera hilft da schon recht gut.

Seit über 2 Jahren arbeite ich mit einem TabletPC. Und diese Situation ist für mich das Lieblingsszenario. Ich starte dann die Microsoft Research Applikation InkSeine und visualisiere das gerade Erklärte mit einer Zeichnung. Das Programm ist 100% nur für Stift-Bedienung konzipiert. Jegliche Navigationspunkte lassen sich sehr gut per Stift auswählen (siehe Screenshot). Man wechselt sehr schnell zwischen den Farben und der Dicke des Striches. Auch halbtransparent Marker sind vorhanden.

Es hat auch einen sehr guten Nebeneffekt. Das Publikum wird sofort wach. Was ist das für ein Tool? Wow! Und es ist bekannt, dass Alles, was mit Emotionen zu tun hat, viel besser im Gehirn abgespeichert werden kann.

Probieren Sie es unbedingt aus!

http://research.microsoft.com/en-us/um/redmond/projects/inkseine/index.html

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Impulse: Google Wave und SharePoint 2010, Office 2010

22 Oktober 2009

Die Welt ist doch klein. Letzte Woche hat mich ein Kollege auf Google Wave angesprochen. Er überlegte gerade welche Auswirkung die neue Google Plattform auf das SharePoint haben könnte. Ich habe mich kurz mit dem Thema nach dem erster Ankündigung seitens Google angeschaut und danach nicht mehr aktiv verfolgt.

Auf dem Blog von Google Wave berichtete Stephanie Hannon über die ersten Projekte aus Google Wave Sandbox: http://googlewavedev.blogspot.com/2009/09/what-happened-in-wave-sandbox.html

Wow! Kathrin Fleichmann, sie kenne ich doch! » Weiterlesen: Impulse: Google Wave und SharePoint 2010, Office 2010

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SharePoint 2010 – kurze Zusammenfassung

21 Oktober 2009

Die Las Vegas Konferenz läuft und die ersten offiziellen Informationen erreichen das Internet:

http://www.online-artikel.de/article/sharepoint-2010-betriebssystem-20-fuer-ihr-unternehmen-30036-1.html

Ich habe bereits mit dem Technical Preview an vielen Stellen experimentiert und warte jetzt auf die Beta-Version. Interessant sind die Erweiterungen im Bereich Collaboration:
» Weiterlesen: SharePoint 2010 – kurze Zusammenfassung

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Die neue Computing Generation wird Erwachsen – Cloud Computing

12 Oktober 2009

Eine Fahrt zurück von München nach Nürnberg. Vor einer Stunde noch gerade die Rede von Steve Ballmer auf der Windows Azure Partner Konferenz gehört. Da ich recht vorne saß, versuchte ich ein paar gute Fotos zu machen. Mit meinen iPhone. Das ist dem Steve natürlich gleich aufgefallen. Er hat kurz danach über die Konkurrenz und Marktveränderung gesprochen. Keiner kann sich seiner Position sicher sein. Dabei schaute gleich in meine Richtung und lacht darüber, dass ich das Photo mit einem iPhone geschossen habe. Breites Lachen im Saal. Steve meinte noch kurz, dass iPhone sein Gesicht nicht wirklich gut zu Geltung bringt…lach

 
 

Amazon Web Services (AWS)

“Entwicklung einer Simulationsumgebung für Scheduling-Verfahren in skalierbaren Metasystemen”. So lautete der Titel meiner Diplomarbeit. Der Begriff hat verschiedene Evolutionsstufen angenommen. Es heißte dann auch Grid-Computing, um am Ende einen Platz ganz oben, quasi im Himmel aufzunehmen. Heute sprechen wir von Cloud-Computing.

Seit dieser Zeit habe ich das Thema verfolgt. Die erste kommerzielle Dienstleistung in diesem Beriech kam von Amazon. Ja, von einem Buchhandler…

 
 

Damals versuchte ich einen sehr großen HighTech-Konzern es anzupreisen. Ich wollte ein Projekt probeweise parallel zu der Produktivumgebung hosten. Es war ein Tabu-Thema. Man durfte nur interne Dienstleister mit Hosting beauftragen. Es ist bist heute noch sehr schwierig.

 

Force.com 

 

Das Thema des Auslagerung der Daten und der Computing-Power auch im Business Bereich, wurde erst von Salesforce.com richtig erfolgreich auf dem Markt gebracht. Durch den Vergleich der Vorteile und Kosten waren die Manager doch bereit zu überlegen, ob man sehr sensiblen Firmendaten einer anderen Firma anvertrauen kann. Das Geschäftsmodel ist aufgegangen und es wurde auf einmal okay über Software as a Service zu sprechen. Das eigene Know-How in diesem Bereich und die aufgebaute Toollandschaft, hat Salesforce dazu bewegt, dass ebenfalls als Dienstleistung anzubieten. Force.com bietet ein Service an, mit denen man eigene Applikationen, auch ohne Programmierkenntnise zusammenbauen kann. Die Domäne der Anwendung ist eingeschränkt, die Idee aber sehr clever.

 

Google App Engine

 
 

Erfahrung im Bereich der Administration von sehr großen Rechnerfarmen konnte natürlich auch Google sammeln. Auch Google entschied sich es als Dienstleistung anzubieten. Hier wird eine ganz andere Strategie verfolgt. Wie in Anfangszeiten von Ford, gilt hier die Devise: Du kannst Deine Applikation auf GoogleApp in jeder Programmiersprachen laufen lassen, so lange es Python ist und keine relationale Datenbank braucht. Hmmm…. (Vor kurzem ist auch Java dazu gekommen)

Was ist die Idee dahinter, fragt man sich. Auf der konferenz hat der David Chappell eine Antwort geben können, nachdem er in San Francisco immer wieder mit Google-Team beim Lunch sprechen kann. Die Antwort ist sehr einfach. Die Rechnung von Google: je mehr Applikationen im Web, umso mehr Geld macht Google. Deswegen sollten Start-Ups in diesem Bereich unterstütz werden. Python ist einer sehr bekannte Programmiersprache für Web Start-Ups.

 
 

Virtualisierung

 
 

Die Grundlage für das moderne Cloud-Computing bildet die Virtualisierung. Trennung zwischen physikalischer Hardware und “quasi” simulierten Hardware . Damit ist man in der Lage auch in laufenden Betrieb, die Hardware auszutauschen, die Anzahl der laufenden Instanzen zu erhöhen oder auch zu reduzieren. Das Prinzip nutzen ebenfalls reiner Hosting Firmen. Durch die Konkurrenz von allen den großen Plattformen wie z.B. Microsoft Azure, wird den Markt sehr stark unter Druck gesetzt.

Es hat aber immer noch gute Existenzgrundlage: die gesetzliche Vorgaben, zwingen die Firmen dazu, die Daten in einem Land zu halten.

 

 
 

Azure

 

Und jetzt ebenfalls Microsoft ins Spiel. Die Antwort ist schon langer ein Schlagwort: Azure. Die Dienstleisung steht kurz vor dem Launch.

 

Der Technik dahinter möchte ich einen separaten Beitrag beleuchten.

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