Archiv für 28 Oktober 2009

Workflows in SharePoint 2010

28 Oktober 2009

Spirit Link Technology beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema Workflows. Deswegen war es für mich sehr interessant, was passiert diesem Umfeld durch SharePoint 2010.

Noch vor ein paar Monaten kam die Information über das Projekt Dublin und über den totalen Umbau der Workflow Foundation. Das Projekt befindet sich nach wie vor in Beta-Stadium. Anscheinend noch nicht weit genug, um SharePoint 2010 darauf zu stützen.

Letztendlich haben wir bei der Workflow Foundation jetzt keine Revolution sondern nur eine Evolution. Ein paar Neuerungen kommen auf uns zu:

  • InfoPath Formulare können leicht als Eingabemasken für den Start und für die Aufgaben (Tasks) verwendet werden. Das erhöht die Akzeptanz erheblich, da man auf einmal auch Benutzerfreundliche Formulare mit dynamischen Feldern und Drop-Downs bauen kann. In allen Schulungen, die ich zu diesem Thema durchgeführt habe, was es #1 auf der Wunschliste.
  • Reusable workflows – also Workflows, die nicht nur an einem Content Type oder Liste gehängt werden müssen, sondern ganz allgemein nutzbar und anpassbar sind.
  • Content type workflows – jetzt können auch deklarative Workflows (xml) an einen Content Type angehängt werden.
  • Workflows on document sets – sehr interessant! Documents Sets fassen mehre Dokumenten-Bibliotheken zusammen. Auch an diese virtuelle Struktur können Workflows angehängt werden. Das lassen sich sehr gut Szenarien ich Richtung Semantik Hub etc. entwickeln.
  • Site workflows – also Workflows, die die mehr an eine Liste oder Content Type angehängt werden müssen.
  • Die deklarative Workflows aus SharePoint Designer, Visio oder Nintex können auch in Visual Studio geladen werden. Wow! Endlich richtiges Debugging!

Damit hat sich das Spektrum an Szenarien erheblich erweitert. Das Rapid Prototyping wird jetzt 100% unterstützt, da ich die nicht perfekten Workflows nach der Prototype-Phase ganz normal in Visual Studio bearbeiten kann, um es am Ende auch in einer Solution (WSP) zu verpacken. Eben – Development Continuum:

 

Auch Nintex musste auf diese neue Herausforderung reagieren. Durch Mike Fitzmaurice hat Nintex einen Ex-Microsoft-SharePoint Manager im Boat.

Den Mike habe ich persönlich auf der TechEd 2008 in Barcelona kennengelernt. Wir waren zusammen in dem Local Zoologics in der Carrer de Casanova 30 in Barcelona essen. Ich erwähne den Namen, da man es unbedingt am Abend besuchen sollte. Eine Reservierung ist notwendig. Es ist ein Erlebnis an sich! Mike ist auch privat eine sehr interessante und entspannte Person, die gerne das Leben nach dem Motto “carpe diem” wahrnimmt.

Mit seiner Energie hat er entsprechend die Vorteile von Nintex Workflow 2010 in Las Vegas vorgestellt:

  • Embedded graphical design
  • Versioning
  • Loops, State Machines, Collection handling, complex logic
  • Long-term logging
  • Cross-list/site/collection/app/farm logging, analysis
  • Convert to Visual Studio – including ASP.NET forms
  • Activities for deep integration with
  • Protocols (SOAP, REST, WebDAV, ADO.NET, LDAP, etc.)
  • Platform features (Exchange , OCS, AD, etc.)
  • SharePoint Server service applications
  • Straightforward deployment, management
  • Investments in ASP.NET and InfoPath UI

Ich warte auf die erste Beta-Version, um die wirklichen Vorteile praktisch zu testen!

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SharePoint 2010, Visual Studio 2010 – starten mit der Entwicklung – HowTo

28 Oktober 2009

Im Blog vom Daniel (Wessels) habe ich eine Reihe von Links mit White Papers für SharePoint 2010 entdeckt. Ich musste richtig stauen, da Microsoft die gesamten Hands-On Labs Unterlagen ebenfalls für alle zur Verfügung gestellt hat!

Es sind 10 Kapiteln, angefangen mit WebParts (inkl. Linq für SharePoint), Content Types und Listendefiniftionen, Event Receivern, Client Object Model, Business Connectivity Services (mit Integration in Office Produkte. z.B. Outlook – sehr cool!), Silverlight, Sandbox Prinzip, Ribbon bis auf Workflows mit SahrePoint Deisgner, Visio und Visual Studio.

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=c010fc68-b47f-4db6-b8a8-ad4ba33a35c5

Bei den Fields und Content Types hat sich nichts geändert. Leider haben wir nach wie vor doppelte Definition der Felder als Fields und dann noch in der schema.xml für die Liste. Es sind nachwievor keine Referenzen möglich.

Events Receiver: gleich vom Prinzip, es sind aber neue Events hinzugekommen.

Sehr interessant ist Client Object Model. Anstatt mit WebServices zu arbeiten, ist es möglich eine fertige Abstraktion als Client OM zu nehmen du fast identisch, wie auf dem Server zu arbeiten. Dafür möchte ich mir in der nächsten Wochen Zeit nehmen.

Es ist endlich möglich ebenfalls die deklarativen Workflows (wie im SharePoint Designer und Nintex) auch an ein Content Type anstatt an einer Liste anzuhängen! Damit ist die Wiederverwendung wie auch zentrale Steuerung möglich. Darüber habe ich ebenfalls vor ein paar Monaten mit Dan Parker gesprochen. Nintex wird selbstverständlich es ebenfalls in der Version 2010 nutzen.

 

 

Das Sandbox-Verfahren und die Möglichkeit SharePoint 2010 ebenfalls auf Windows 7 zu installieren, eröffnet neue Möglichkeiten für Application Lifecycle Management (ALM).

Das einzige Problem… die Zeit um es alles auszuprobieren…

und noch ein eLearning zum Thema für den schnellen Einstieg in die neuen Möglichkeiten:

http://www.microsoft.com/learning/_silverlight/learningsnacks/SP10/snack01/Default.html

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