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Siemens baut auf die Windows Azure Plattform

23 November 2009

http://channel9.msdn.com/shows/Inside+Out/Building-on-Azure-Siemens/

Es immer spanend zu beobachten, dass auch große Konzerne schnell den Mehrwert von neuen technischen Konzepten erkennen und nach Szenarien für den Einsatz suchen. Das Video zeigt wie Siemens Corporate Technology zusammen mit Microsoft einen Proof-Of-Concept für die Verteilung von Software über die Windows Azure Plattform umgesetzt haben.

Die Aufgabe: weltweit Software auf die Siemens-Rechner ausbringen

Das Problem: sehr heterogene Sicherheitsarchitektur im weltweitem Siemens-Netzwerk.

Die IT kann bei so einer Struktur nicht gut zentralisiert werden. Deswegen entscheiden die Bereiche oder Länder, welche Infrastruktur sie einsetzen.

Die Lösung: Windows Azure mit .NET Services

.NET Services ist eigentlich ein Service Bus. (Der Name .NET Services klingt mehr nach virtueller Ausführung von .NET Code. Ähnlich wie Visio Service die Web-Variante vom Visio ist.)

Eine einfache Erklärung liefert Microsoft in einem Video:

http://www.microsoft.com/windowsazure/videoPlayerPopup.aspx?w=720&h=480&vid=NetServices_720×480_FINAL_101609.wmv

Die wahre Komplexität und die Möglichkeiten zeigt uns Justin Smith, Senior Program Manager für .NET Services. Das Video ist extrem empfehlenswert!

http://videos.visitmix.com/MIX09/t02f

 

Damit liefert Microsoft eine sehr clevere Lösung für den Austausch der Daten zwischen s.g. “on premise” und “in the cloud” Teilen einer IT Infrastruktur.

Das Szenario: Sie haben Daten, die sie aus rechtlichen oder “trust” Gründen, nicht in einer Cloud auslagern wollen. Mit .NET Services und Access Control Service bekommt man eine recht einfache Variante für den Mischbetrieb. Erst das macht meiner Meinung nach das Cloud-Computing auch für die Praxis einsetzbar.

Siemens nimmt an dem Technical Adoption Program (TAP) Programm teil und konnte in Zusammenarbeit mit Microsoft-Beratern, schon in der früheren Phase, mit wenig Dokumentation, so ein System aufbauen.

Sehr interessant ist die Anmerkung vom Dr. Gerald Kaefer, Architekten bei Siemens Corporate Technology, dass die einzelne Services innerhalb vom Windows Azure, von verschiedenen Teams bei Microsoft aufgebaut wurden. Die Folge: in der Beta-Phase war die Integration der Dienste problematisch. Microsoft hat inzwischen reagiert und die Teams anders organisiert.

Ich bin gespannt auf weitere Use Cases!

 

 

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